Die zunehmende Mobilität der Menschen wirkt sich auch auf Liebe und Partnerschaft aus. Immer mehr Frauen und Männer finden ihren Partner/ihre Partnerin grenz- und kulturübergreifend.
Binationale und bikulturelle Partnerschaften sind nicht nur private Lebensentwürfe einzelner, sie sind zugleich Ergebnis und Beginn gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.
In Deutschland ist jede sechste Ehe eine binationale; jedes vierte Kind, das geboren wird, hat Eltern unterschiedlicher Nationalitäten.
Der Verband versteht sich als Interessenvertretung bikulturell lebender Menschen. Parallel zum zivilgesellschaftlichen Engagement der Vereinsmitglieder existiert eine Struktur hauptamtlicher MitarbeiterInnen in vielen Städten. Angeboten werden unter anderem professionelle Beratung, interkulturelle Projekte, externe Weiterbildung und Möglichkeiten des Austauschs in vielen Bereichen. Einige von uns bearbeitete Themen sind: Mehrsprachigkeit, Interkulturalität, Vorträge zu aktuellen Fragen, Workshops und Seminare, Publikationen.
In Sachsen unterhält der Verband eine Geschäftsstelle in Leipzig, zudem existiert eine Gruppe ehrenamtlich arbeitender Mitglieder in Chemnitz.
In Leipzig, wo derzeit 7 MitarbeiterInnen beschäftigt sind, liegt der Fokus auf folgenden Arbeitsbereichen:
Modellprojekt 3-2-1-MUT! Empowermenttrainings für Jugendliche und Eltern
Radio Zwischenraum – mehrsprachig senden!